Tag 100 – 18. Juli 2019 – Donnerstag

Es ist unglaublich, was dieser kleine Ort an diesem Wochenende alles zu bieten hatte: Rodeo, Provincial Basketball Championship, Parade

Details zu der Route findet ihr hier:
https://www.gpsies.com/map.do?fileId=adnxmbgfseqshshd

Von Watino aus fuhren wir geradewegs gen Norden, um auf den Mackenzie HWY zu kommen. Vorher haben wir uns aber noch einmal über die Straßenverhältnisse informiert. Das Wildfire im Großraum High Level ist ja leider immer noch nicht ganz unter Kontrolle.

Es gibt aktuell 10 Brände, davon sind 2 immer noch außer Kontrolle, 2 konnten aufgehalten werden und 6 sind unter Kontrolle.

Natürlich mussten wir einen Stop in Grimshaw am Mile Zero Point vom Mackenzie HWY einlegen.

Wir waren relativ spät dran und das Wetter war sehr regnerisch. So beschlossen wir erst einmal nur bis Manning zu fahren, eine Pause einzulegen und dann zu überlegen, wo wir übernachten wollen. In Manning angekommen, bereitete Eva alles für eine Kaffeepause vor und Peter ging in die TouristInfo, um noch einmal aktuelle Straßenmeldungen und weitere Infos einzuholen. In dem Gespräch mit dem sehr freundlichen Mitarbeiter der TouristInfo erfuhr Peter von dem Rodeo, das an diesem Wochenende in Manning stattfindet.
Bereits in Edmonton hatten wir überlegt, ein Rodeo zu besuchen. Für die Calgary Stampede (5.-14.7.2019) waren wir zu spät dran und für die Edmonton K-Days (19.-28.7.2019) zu früh. Außerdem liegen uns diese Großveranstaltungen mit 1,2 bzw. 0,8 Mio. Besuchern nicht so unbedingt.
Also beschlossen wir, uns den Veranstaltungsort einmal näher anzuschauen. Vorher war aber noch V+E an der Dumpstation angesagt. Während wir unser Trinkwasser auffüllten, kamen 2 Mitarbeiter (James & James) der Stadtverwaltung vorbei und gaben uns weitere Infos zum Rodeo.

Auf dem Veranstaltungsgelände suchten wir uns ein freies Plätzchen. Jeder kann sich irgendwo auf einen freien Platz hinstellen.

Wir standen jetzt direkt auf dem Veranstaltungsgelände und hatten uns gerade häuslich eingerichtet, als es an der Tür klopfte. Es war James, der uns anbot, uns mit zu den Pferden von Todd zu nehmen.
Todds Mannschaft war gut drauf und forderte uns auf, in den Planwagen, der auch bei den Rennen zum Einsatz kommt, zu steigen. Das Aus-/Einsteigen war für uns gar nicht so einfach.

Anschließend zeigte Todd uns seinen Pferdestall und gab uns zu jedem Pferd einen kurzen Lebenslauf.

Damit war der Tag aber noch lange nicht zu Ende. James platzte fast vor Stolz und wollte uns unbedingt seine Ländereien zeigen. Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Um die gesamten Ländereien von James Kamieniecki und seiner Familie zu umfahren, braucht man mit dem Auto ca. 3 Tage. Wir konnten uns daher nur einen ganz kleinen Teil anschauen, dafür aber den schönsten.

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